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January 22, 2020

E-Mail-Konversationen über Mode: Susanne Barta und Roland Novak #2

Susanne Barta

Zwei Dinge haben mich zu diesem Format inspiriert. Ein interessantes und intensives Gespräch mit Roland über Mode, Stil, Nachhaltigkeit, Männer- und Frauenmode im Café Hofer in Bozen und die Konversation auf Manrepeller zwischen Leandra Medine Cohen und ihrer Chefredakteurin Harling Ross über Fragen des Stylings. Die Zugänge zu Mode von Roland und mir sind sehr unterschiedlich, die Begeisterung für das Thema aber verbindet uns. [Das ist übrigens Teil 1 der Konversationen.]  

Susanne schrieb am 2.12.2019

Lieber Roland, einige Zeit ist vergangen, ich fahre fort bei deinen Ausführungen, dass Frauen Männern in Bezug auf die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Mode und dem Experimentieren im Alltag heute weit voraus sind und du stellst die Frage, ob du da zu optimistisch bist.
Auch wenn die Geschichte der Mode nur wenigen Frauen wirklich geläufig ist, (ich gehöre nicht dazu), ist sie als Hintergrundrauschen doch sehr präsent. Sage ich jetzt mal so. Die in regelmäßigen Zyklen wiederkehrenden Moden der 50iger, 60iger, 70iger, 80iger oder 90iger Jahre geben uns vermutlich ein gewisses Gefühl für vergangene und neu interpretierte Stile. Die meisten Frauen, viele auch nur beim Friseur, blättern sich durch Zeitschriften wie Vogue, Elle, Harpers Bazaar, InStyle oder Grazia. Die meisten Männer, vermute ich, sind mit wenigen Ausnahmen – Designer, Modejournalisten, Heritage-Fans, männliche Fashionistas – eher ahnungslos.
Die ehemalige Chefredakteurin der deutschen Vogue Charlotte Seeling hat ein sehr schönes Buch herausgegeben, das „150 Jahre Couturiers, Designer und Marken“ nachzeichnet. Hier wird augenscheinlich, dass Mode immer eingebettet ist in die Geschichte ihrer Zeit, aber dass Stilelemente und Trends wiederkehren, sei es nur in Form von Zitaten. Mein Blick fällt in Seelings Buch zum Beispiel auf eine Bluse von 1945, die der US-Designer David Crystal entworfen hat, und diese Bluse mit Schulterpolstern könnte direkt aus der Spring Ready to Wear Collection von Nicolas Ghesquière für Louis Vuitton kommen. Das beste Beispiel derzeit aber ist für mich Celine, wo Hedi Slimane die 70iger Jahre rauf und runter dekliniert.
@Experimentieren im Alltag: Da bin ich sicher, dass uns das viel leichter fällt. Auch wenn Uniformierung der Standard ist.
Aber das Thema, das mich schon länger sehr beschäftigt, ist, wie man Stil und Freude an der Mode mit nachhaltigen und fairen Produktionsbedingungen und Konsumverhalten zusammenbekommt. Ist das ein Thema für dich? 

Roland schrieb am 7.12.2019

Liebe Susanne, Überlegungen zu Konsumverhalten und Produktionsprozessen haben in den letzten Jahren in allen Bereichen des Lebens erkennbar zugenommen. Auch endlich im Bereich der Kleidung. Der Diskurs darüber ist in meiner persönlichen Wahrnehmung sehr stark weiblich besetzt. So als ob das uns Männer überhaupt nichts angehen würde. Das liegt sicher an der immer noch vorherrschenden Selbstwahrnehmung des Mannes als der Teil der Menschheit, dessen Erscheinungsbild dem des Kriegers entsprechen muss. Und der Krieger kämpft mit nacktem Oberkörper und Lendentuch auch im Büro vor dem Computerbildschirm. Er hat seine Kriege vergeistigt und benötigt deshalb nur eine recht eingeschränkte Auswahl an Kleidungsstücken: etwas Warmes für den Winter und möglichst wenig im Sommer. Insofern scheint es ja, dass der Mann in puncto Kleidung am nachhaltigsten agiert. Was dadurch auf der Strecke bleibt, ist die Suche nach dem Schönen, eine Ästhetik der Wertschätzung für die eigene Erscheinung. Seit meiner frühen Jugend habe ich mich durch meine Liebe zur Musik auch mit dem performativen Aspekt der Künstler befasst. Elvis Garderobe der 50iger und 60iger prägte meine Vorstellung von gut gekleidetem Mann sehr früh. Dazu kamen noch die Hollywoodstars wie Cary Grant, Sean Connery oder James Stewart. Sie alle vereinte in ihrem öffentlichen wie privaten Auftreten ihr persönlicher Stil, der für mich zeitlos ist. So versuchte ich immer wieder diesem Stil nahezukommen. Meine ersten Lieblingsteile konnte ich mir dann so vor 30 Jahren kaufen, als in damals aktuellen Kollektionen ein Hauch von 50igern wieder spürbar wurde. Sofern ich noch in sie reinpasse, trage ich sie immer noch, kombiniere sie mit Neuzugängen oder bringe sie, wenn möglich, zum Schneider. Ich bin kein Freund der Konsumreduktion, wohl aber der qualitativ hochwertigen Auswahl an Kleidungsstücken. Ich ziehe gerne eine Parallele zum Essen. Gutes Essen und erlesenes Trinken genießen zu können und sich auszukennen, ist ja fast schon eine Pflichtübung für den „Mann von Welt”. Sich aber mit dem, was Mann dazu auf seinem Körper trägt, genauso gut auszukennen, wird als Nebensache abgetan. Gehen Kleidung und die damit verbundenen Überlegungen zu Produktionsprozessen und Konsumverhalten wirklich nur Frauen an? Sind wir in unserem Südtiroler Mikrokosmos bereit, Kleidung im selben Maße wie unser Essen wertzuschätzen? Wann werde ich bei Kleopatra in Bozen einen Zweiteiler von Armani aus den 1980igern finden? Welche Wege aus dieser Zwickmühle hast du schon versucht?

Susanne Barta Foto_2 

Susanne schrieb am 18.12.2019

Lieber Roland, auf meine Nachfrage, da mir nicht ganz klar war, worauf sich deine Frage bezieht, haben wir uns auf folgendes geeinigt: Es geht um die Zwickmühle zwischen Konsum und Verweigerung. Und dass die Secondhand-Auswahl für Frauen einfach besser ist. Und dass Frauen sich mehr um die Themen Nachhaltigkeit, Mode etc. kümmern. Hm, ganz schön viel.
Ich beginne beim leichtesten. Ich stimme dir zu, dass die Auswahl für Frauen, was Secondhand-Teile betrifft, meist deutlich besser ist. Ich kann das nur so erklären, dass Frauen einfach mehr haben und mehr hergeben und auch mehr Secondhand kaufen. Du hast Kleopatra erwähnt, und da steht ein Ständer Männersachen neben schätzungsweise elf Ständern Frauensachen. Warst du schon mal im Secondhand-Store unterhalb der Dreiheiligen-Kirche in Bozen? Engagierte ältere italienische Damen betreiben den. Sie bekommen alles geschenkt und verkaufen es für den guten Zweck. Das ist ein unglaublich interessanter Ort. Dort gibt es auch viele Männersachen. Wie bei den meisten nicht kuratierten Stores muss man dort wirklich suchen, aber ich habe schon einige tolle Sachen gefunden.
Das Thema Konsum und Verweigerung ist ein komplexes. Ich finde jede Menge klare, theoretische Antworten, praktisch gelingt manches, manches nicht. Ich kann da nur auf das Interview mit Tom Jank verweisen, der sich vorgenommen hat, ein Jahr keine Kleidung mehr zu kaufen. Alles in allem bin ich überzeugt davon, dass wir mit weniger auskommen MÜSSEN. Alles andere führt dorthin, wo wir eigentlich nicht hinwollen.
Ich glaube ja nicht, dass Frauen die besseren Menschen sind. Aber ich stelle fest, dass sie vieles einfach besser machen. Die Yogakurse sind überwiegend weiblich besetzt, sich um das eigene Seelenheil zu bemühen, wird überwiegend von Frauen erledigt, sich für  eine bessere Welt einzusetzen auch. Und damit meine ich nicht nur das lässige neue Tech-Start-up, das alles lösen wird, sondern die tagtägliche Pflege und das Bemühen um lebensfreundlichere Rahmenbedingungen. Very cliché, aber im Großen und Ganzen trifft das zu, finde ich. Darum bin ich sehr froh, dass an der Spitze der EU und der Spitze der europäischen Zentralbank zwei interessante und toughe Frauen sind. Ich lenke unser Gespräch aber nun wieder zurück zu einer modischen Frage, die mich interessiert. Wie schaut dein Weihnachtsoutfit aus? Bereitest du dich modetechnisch auf Feiertage vor? Oder bist du eher wie ich und entscheidest dich in letzter Minute? 

Roland schrieb am 21.12.2019

Liebe Susanne, vorerst Danke für den Tipp zu den Damen in der Nähe der Dreiheiligen-Kirche. Haben sich offensichtlich außerhalb meines Radarschirmes befunden. Werde ich unbedingt demnächst aufsuchen und dort bedächtigem Stöbern frönen. Dies ist ja ein Teil des Genusses beim Besuch eines Secondhand- oder Vintage-Ladens: sich einfühlen in die Langsamkeit des Schauens und Erkundens, und das Antizipieren des Glücksmomentes, wenn etwas dabei ist, was einen anspricht und passt. Und ja, eine besondere Aufmerksamkeit für das Fließen von Zeit, das ist ein sehr weiblicher Aspekt. Immer schon. Interessant finde ich, dass es Männer sind, welche zum Beispiel die Langsamkeit des Genießens von Essen und Trinken (z. B. Slow Food Carlo Petrini) zu einem Geschäftsmodell geformt haben. In den Bereichen der Kleidung und Umwelt hingegen sind es eindeutig Frauen, welche sich als treibende Kräfte profilieren. So habe ich das kurze Gespräch mit Mirjam Smend auf der Biolife als sehr interessant empfunden, gerade weil sie neben ihrer Vision auch den ökonomischen Aspekt im Auge behält. Nichtkonsum à la Tom Jank empfinde ich eher als befremdlich und sein Scheitern eigentlich interessanter als die Rigorosität seiner ursprünglichen Idee. Die Umstellung im Konsumverhalten ist noch eine zarte Pflanze aber in meinen Augen ist dies der realistischere Weg. Konsum gehört zum Wesen einer ökonomisch ausgerichteten Gesellschaft. Auf dem Weg der Umstellung wird zuallererst das bestehende Wertesystem bei Produktion und Verkauf von Konsumartikeln umgekrempelt. Langlebigkeit, Haltbarkeit und die Möglichkeit, durch Reparatur und Änderungen Gegenständen eine Resistenz und Resilienz zu verleihen, werden zu entscheidenden Faktoren. Und in Bezug auf das Weihnachtsoutfit: Auch da spielen für mich einerseits oben genannte Werte eine große Rolle, andererseits bediene ich mich gerne auch der Ästhetik der männlichen Stereo- und Archetypen aus den 1940iger und 50iger Jahren. Blättert man in Zeitschriften oder Katalogen aus dieser Zeit, dann gibt es eine überschaubare und noch ungegenderte Fülle an „Mannsbildern”, die mich inspirieren: der Seemann, der Professor, der Soldat, der Hausmann mit Pfeife, der Arbeiter. Trennt man diese Ästhetik von den damit verbundenen Rollenerwartungen, ergibt sich in meinen Augen eine konsistente und zeitlose Fülle von Kleidungsstücken für den Mann. Gerade fasziniert mich auch die Figur des Corto Maltese von Hugo Pratt. Aller Voraussicht nach werde ich mich eher in diese Richtung bewegen. Welche Rolle spielen eigentlich für dich Vorbilder in Bezug auf Kleidung? Gibt es da Stereotype oder Archetype wie bei den Männern? Sind Coco Chanel oder Vivienne Westwood solche Stereotypen? Aus welcher Kollektion dieser beiden Frauen würde dein Weihnachtsoutfit bestehen?

 Susanne Barta Foto_3

Susanne schrieb am 22.12.2019

Also: Stereotype oder Archetypen verfolge ich keine. Vorbilder habe ich eigentlich auch keine. Aber ich mag den Stil verschiedener Frauen. Wenn wir beim Heute bleiben zum Beispiel von Leandra Medine Cohen, Christelle Kocher, Isabel Marant, Chloë Sevigny, Alexa Chung oder Veronika Heilbrunner. Gleich vorausgeschickt: Ich möchte ich selbst sein, und das sieht je nach Lebensphase oder auch schon Tagesstimmung unterschiedlich aus. Ich mag kein Konzept, kein Korsett, keine Stilvorgaben. Aber ich lasse mich sehr gerne inspirieren. Wenn ich zurückblicke ins letzte Jahrhundert, dann bleibe ich bei Coco Chanel und Marlene Dietrich hängen. Ich mag männlich inspirierte Mode für Frauen.
Während des 2. Weltkriegs galt es ja fast als normal, dass Frauen auch Hosen tragen, da sie praktische Kleidung brauchten für die verschiedenen Arbeiten, die sie zu verrichten hatten. Das Ende des Krieges war für Frauen modetechnisch ein Backlash. Christian Dior mit seinen Wespentaillen und überbordenden Röcken war da gar nicht hilfreich. Erst Coco Chanel hat endlich einen neuen Weg für Frauen freigeschaufelt. Chanel steht für mich rein gefühlsmäßig über jeder anderen Marke. Seit ich 15 bin trage ich das Parfum Chanel 19, ich habe einige Accessoires von Chanel und hege seit vielen Jahren den Traum eines Kostüms oder Anzugs, pre-loved, also secondhand. Daher würde ich mich für ein Weihnachtsoutfit ohne nachzudenken für Chanel entscheiden, auch wenn Vivienne Westwood eine außergewöhnliche Designerin ist und sich als eine der ersten für nachhaltigere Praktiken in der Modeproduktion eingesetzt hat.
Du hast verschiedene männliche Stereotype als ästhetische Vorlage für dich genannt. Was würde denn da auf der weiblichen Seite in Frage kommen? Wer würde denn ästhetisch zum Seemann passen oder zum Professor?

Roland schrieb am 25.12.2019

Liebe Susanne, welches weibliche Pendant würde ästhetisch zu einem Seemann oder Professor passen? Da bin ich überfragt, aber am ehesten ließe sich dieses in den historischen Aufnahmen der „goldenen Zwanziger” finden oder in einem Theaterstück von Bert Brecht oder im aktuellen Programm „Glanz auf dem Vulkan”, bei welchem übrigens gute Freunde von mir die Ausstattung für die Kleidung übernommen haben. Vecona Vintage heißt ihre Marke und wird von Janet und Kai geführt, mit fleißiger künstlerischer Unterstützung durch Florian. Ihre Linie ist komplett dem Stil der 20iger bis 40iger Jahre verschrieben. Ihre historischen Vorbilder sind genau jene Frauen, die du als historische Referenz beschrieben hast. Da gibt es Hosenanzüge oder Knickerbocker bis hin zu knapp über dem Knie aufhörende Bleistiftkleidern in Crêpe und Seide: eine stilistisch genau recherchierte Auswahl an Reproduktionen der Freizeit-, Fest- und Alltags Kleidung aus dem Deutschland der 1920iger und 40iger, inspiriert von den Frauen, die diese Zeit prägten, durch ihre Persönlichkeit, ihr Auftreten, ihr Leben, die in Jean Gabin, Bernard Shaw oder Yul Brinner ihre idealen Wegbegleiter sahen.
Dass 2020 die verklärte Ästhetik der 1920iger in doch einigen Filmproduktionen wiederkehren und es auch wieder eine verbreitete Sehnsucht nach den idealisierten Werten aus dieser Epoche gibt, ist für mich sehr interessant zu beobachten. Die Wiederentdeckung der Kleidung unserer Eltern oder gar Großeltern scheint mir, wenn es um Nachhaltigkeit geht, ein zentrales Thema. Ich bemerke dies vor allem in der Männerwelt, wo sich ein Wandel anbahnt in den Schnitten nach jahrelanger Slim- und Schlimmfit-Vorherrschaft: Volumen ist wieder präsent. Von Dries van Noten über Tom Ford oder Ralph Lauren RRL und Margaret Howell, im ready to wear ist eindeutig wieder mehr Platz für den Mann. Und der Wunsch Elemente von zeitloser bzw. zeitbeständiger Kleidung wieder stärker einzusetzen ist für mich ein Hinweis dafür, dass die Langsamkeit in den Kollektionen wieder eingezogen ist. Wie integrieren zum Beispiel Frauen wie Cohen, Kocher, Marant oder Heilbrunner Stilelemente aus vergangenen Jahrzehnten in ihrer alltäglichen Kleidung, oder was zeichnet den Stil der von dir genannten Frauen aus? Ist das nun eine besondere Aufmerksamkeit in der Aneignung von historischen Elementen oder eine konzeptuelle Anlehnung an zeitgenössischen Elementen? Sind es gesellschaftspolitisch engagierte Frauen? Oder in der Auseinandersetzung mit Kunst gewachsen?

 Susanne Barta Foto_4 

Susanne schrieb am 7.1.2020

Lieber Roland, lass mich zwei Ladies herausgreifen und den Versuch einer Antwort unternehmen. Die jedoch mehr auf Vermutungen beruht, da ich die eine zwar kenne, aber nicht gut, die andere nicht bzw. nur ihre öffentliche Präsenz verfolge. Das, was Christelle Kocher so besonders macht, ist High Fashion und Street Wear mit ihrem tiefen Verständnis und Können von Handwerkskunst so zu verbinden, dass eine neue Ästhetik für die Frau von heute entstanden ist. Christelle leitet einige Maisons d’Art von Chanel, hat eng mit Karl Lagerfeld gearbeitet und dann 2015 ihre erste Kollektion gelauncht, das Label heißt Kochè. Letztes Jahr hat sie den ANDAM Preis dafür bekommen. Dass zum Beispiel auch Männer ihre Frauenmode präsentieren, sie sehr spielerisch mit Gender und Diversity umgeht, hat man ihr sofort nachgemacht, wie einiges andere auch.
An Leandra Medine Cohen schätze ich vor allem ihren Witz und ihre Selbstironie, sowohl in ihrem Schreiben über Mode, als auch in ihrem Stil. Den zu beschreiben fällt mir schwer bzw. wird ihm das vermutlich nicht gerecht. Urban, verspielt zeitgenössisch, eklektisch und mit einem verschmitzten Lächeln … so in die Richtung. Sie selbst hat darüber geschrieben und beschreibt ihren persönlichen Stil bzw. sich als „Buffet dresser“. Das gefällt mir. Weil es nicht einengt, Spaß macht, jeden Tag anders zusammengestellt sein kann und das ganze Stilgetöns nicht so ernst nimmt.
Hast du modische Vorhaben für das neue Jahr? Oder gibt es Stücke, die du dieses Jahr deiner Garderobe hinzufügen möchtest?

Roland schrieb am 9.1.2020

Liebe Susanne, zu beiden Fragen gibt es ein enthusiastisches Ja. Das Jahr hat gerade begonnen und der Besuch bei der Winteredition der PittiUomo in Florenz liegt gerade mal zwei Tage zurück, schon ist meine Liste an Kleidungsstücken, die 2020 hinzukommen, ellenlang. Einer der Gründe dafür liegt darin, dass ich versuche, ein oder zwei Labels intensiver zu verfolgen und Teile aus deren Kollektionen Stück für Stück über Jahre hinweg zu vervollständigen. Da kommt dann zum Beispiel eine Hose in Tweed eines Dreiteilers dazu, von dem ich das Jacket und die Weste schon besitze, oder ein Polo aus feinem Baumwollstrick für das Frühjahr. Im Grunde ist es mir wichtig, dass jedes Teil in das Gesamtbild passt, mit welchem mein Körper und ich in ästhetischer Eintracht und Wohlbefinden leben können.

To be continued …

 Susanne Barta Foto_5 

Foto (1 + 2) Susanne: Leggings > Kochè x La Redoute; Rolli > CORA happywear; Pullover (alt) > H&M; Cowboy-Stiefeletten > Bruschi; Roland: Pudelmütze > Heimat Textil; Vintage Aran Knit Submarine Rollneck Handmade; Vintage British Paratrooper Woolpant; Corcoran Jumpboots
Foto (3 + 4 + 5) Roland: Mechanic Cap Merino Wolle > Heimat Textil; Submariner Rollneck Merino Wolle > Heimat Textil; Gurkha Pant in Baumwolle > Red; Redwing Heritage Beckman Boots; Vintage French leather jacket as worn by the maquisards in the FFI (Forces françaises de l’Intérieur)
Foto (4 + 5) Susanne: Jeans > Secondhand; Seidenbluse > Secondhand, Kleopatra Bozen; Rolli > CORA happywear; Schuhe > Ed Maier

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