Contemporary Culture in the Alps
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„Quo Vadis?“ – Das Erleben von Sprache und Kultur

Albanien, das Land der Adler, im Fokus des heurigen 5. Festivals

20.05.2026
Eva Maria Köllemann

Quo Vadis? Festival 2026: Ausstellung „Mirë se vini“ „Mirë se ju gjeta“, Still vom Video-Interview, lasecondaluna, Leifers, © Joana Preza

Dieses Jahr wird im Rahmen des Festivals „Quo Vadis?“ bereits zum fünften Mal in Südtirol ein Land und insbesondere dessen Sprache, Geschichte und Kultur genauer unter die Lupe genommen. Mit zahlreichen Veranstaltungen sowie zwei Ausstellungen findet das Festival der Kulturen und Sprachen vom 8. Mai bis 7. Juni 2026 in Bozen, Leifers und Meran statt. Im Mittelpunkt steht heuer Albanien, das Land der Adler.

„Quo Vadis?“ ist ein Projekt des Vereins lasecondaluna und des Weiterbildungszentrums CEDOCS, bei dem es um den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen geht. Nach den Schwerpunkten der vergangenen Jahre auf Japan, Südkorea, Mexiko und Irland liegt der Fokus heuer auf Albanien sowie der albanischen Gemeinschaft in Südtirol und dem Trentino. Das vielfältige Programm bietet Unterhaltung für alle Altersgruppen. So umfasst der Veranstaltungskalender unter anderem Sprachworkshops und Kochkurse, aber auch Angebote aus den Bereichen Geschichte, Musik, Literatur und Film. Die Teilnehmer:innen erhalten dadurch die Möglichkeit, die albanische Kultur und Sprache nicht nur kennenzulernen, sondern aktiv zu erleben. Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt über die Website, die Teilnahme ist kostenlos.

Quo Vadis? Festival 2026: Cooking class: Albanisch kochen, © Anna Cerrato

Außerdem können Besucher:innen im Zuge des Festivals zwei Ausstellungen besichtigen. Im Zentrum Trevi in Bozen setzt sich der Künstler Edson Luli kritisch mit dem Thema Sprache auseinander. In seiner Ausstellung, mit dem Titel „I don’t see nouns, I only see verbs”, kuratiert von Nicolò Faccenda, hinterfragt Luli, wie Menschen die Wirklichkeit wahrnehmen und interpretieren. Durch verschiedene Installationen stößt der Künstler das Publikum dazu an, mit neuen Blickwinkeln über das Denken, die Sprache und die Welt nachzudenken. Francesca Fattinger führt am Freitag, 22. Mai, und am Mittwoch, 3. Juni, jeweils um 18:00 Uhr durch die Ausstellung.

Quo Vadis? Festival 2026: Ausstellung „I don’t see any nouns, I see only verbs“ von Edson Luli, kuratiert von Nicolò Faccenda, Centro Trevi-TreviLab, Bozen, © Anna Cerrato

In Leifers befasst sich die Ausstellung „Mirë se vini“ „Mirë se ju gjeta“ mit den Künstlerinnen Daria Akimenko, Joana Preza und Stefania Rossi, kuratiert von Margherita Cestari und Samira Mosca, mit der albanischen Diaspora. In Interviews mit Menschen albanischer Herkunft und Nachkommen albanischer Familien im Ausland entsteht ein Raum der Begegnung und Reflexion über Migration, Zugehörigkeit und kulturelle Identität. Eine Führung durch die Ausstellung findet am Mittwoch, 27. Mai 2026 um 18:00 Uhr statt.

Quo Vadis? Festival 2026: Ausstellung „Mirë se vini“ „Mirë se ju gjeta“ von Daria Akimenko, Joana Preza und Stefania Rossi, kuratiert von Margherita Cestari und Samira Mosca, lasecondaluna, Leifers, © Joana Preza

Eine Blume, welche mit dem jeweiligen Land in Verbindung gebracht werden kann, den Flyer und das Programm des Festivals. Heuer ist es der Rote Mohn, der nicht nur die Nationalblume Albaniens ist, sondern mit dessen Farben Rot und Schwarz auch die Flagge des Landes widerspiegelt.

Quo Vadis? Festival 2026, Roter Mohn, Nationalblume Albaniens, © Rebecca Segata/Quo Vadis? Festival

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Tags

Nicolò Faccenda, lasecondaluna, Daria Akimenko, Margherita Cestari, Samira Mosca, Albanien, Quo Vadis, Cedocs, Edson Luli , Joana Preza , Stefania Rossi
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