Was mir fehlt #7: Schnupperstunde, [die]

Mein ständiges Gedankenspiel zwischen Heimkehren und Dableiben, das Abwägen von Vor- und Nachteilen, das Anhören und Abgleichen von Meinungen und das Test-Leben im Hier und Dort hat sich in meinem Kopf zu einer Vergleichs-Liste von Dingen/Orten/Initiativen entwickelt. An dieser Stelle möchte ich euch einige Wiener Errungenschaften vorstellen, die mir in Bozen wohl fehlen würden und die ich hiermit unverbindlich zur Umsetzung vorschlage.

04.03.2015
Was mir fehlt – Schnupperstunde – Wien–Bozen

 

Bei einer Schnupperstunde geht es darum, in alles hineinzuschnuppern, was einem/r sportlich anspricht und man/frau schon lange mal testen wollte. Mit freudiger Erwartung und sportlicher Motivation kann man/frau sich dann die nächste Ruder-, Pilates- und Aerobicstunde anschauen, sich in einer Salsa-, Box- oder Fatburningstunde aufwärmen oder mal ganz sonderlich klingende Sportarten ausprobieren, wie etwa

Flag-Football, Callanetics, Butoh, Ismakogie oder Pencak Silat. Eine Schnupperstunde bietet die beste Möglichkeit, dies zu tun. So kann man/frau unbezahlt verschiedene Sportarten beschnuppern und sich dann hoffentlich von einer inspirieren lassen oder definitiv bei Seite lassen. Der Vorteil einer Schnupperstunde ist nämlich auch der, dass man/frau nicht über die erste Stunde hinaus muss, falls die sportliche Motivation binnen Stunden wieder abgeflaut ist. – Ist überdies eine gute Werbung für KursleiterInnen und zudem sehr sozial, wie ich finde!

Weitere Ideen für neue Sportarten: www.univie.ac.at/USI-Wien/ueb/kursliste.htm

Foto: Sarah Sailer

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