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May 25, 2013

HomeGrown Reviews: Miele

Renate Mumelter

Titel: Miele

Regie: Valeria Golino

Worum geht’s? Das Thema ist ernst und hochdramatisch. Es geht um Sterbehilfe für Menschen, die so krank sind, dass ihr Leben nicht mehr lebenswert ist. Eine junge Frau, Miele, die eigentlich Irene heißt, begleitet die Todeskandidaten nach einem strengen Ritual. „Vi lascio un po’ da soli,“ ist einer der Schlüsselsätze. Als sie an den Ingegnere Grimaldi gerät, kommt ihre Welt etwas aus den Fugen.

Umwerfend: Umwerfend ist gar nichts, aber der Erstling der Schauspielerin Valeria Golino ist mutig und gut gemacht.

Echt schwach: Der Trailer hätte wirklich besser sein können.

Applaus für… Die ausgewogene Darstellung, die den Bogen hält.

Absolutes must-see für… Fans von Jasmine Trinca.

Wohlerwogenes Urteil: „Miele“ hat keine Angst, sich das schwierige und heikle Thema Euthanasie vorzuknöpfen, ohne die Tränendrüse oder die moralische Ader allzu sehr zu belasten. Der Film lässt die Freiheit, sich selbst ein Urteil zu bilden, und das während 96, zwischendurch auch heiterer Filmminuten. Bravo, Golino!

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