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October 26, 2011

Ist die Kunst eine universelle Sprache?

Franz

Erzählt sie deine Geschichte, entspricht sie deiner Herkunft, hat sie etwas mit dir zu tun? Wie viel kostet die Kunst und was ist sie wert?
Wenn dein Kind Künstler/in werden wollte, was würdest du denken? Dass das ganz natürlich ist für unser schönes Land oder dass es sich vor Verantwortung drückt? Dass es sich damit auf eine schwierige und unsichere Karriere einlässt? Dass die heutigen Zeiten nicht mehr dazu taugen, Künstler/in zu werden und dass es besser ist, etwas Vernünftiges zu lernen? Gibt es ein Kunstsystem oder handelt es sich nur um einen begrenzten Luxusmarkt innerhalb eines auf sich selbst bezogenen Systems, das viel ausgibt und wenig einnimmt?
Das sind einige der Fragen, die uns jeden Tag nicht nur innerhalb der kulturellen Auseinandersetzungen unterkommen, sondern auch im konkreten, alltäglichen Zusammenhang mit Politik, Wirtschaft, den gesellschaftlichen Beziehungen ebenso wie den familiären und denen, die sich innerhalb der Generationen ergeben, wenn jemand zukünftige Berufe anstrebt. DieKunstklasse versucht beim Themenabend am Mittwoch, 26. Oktober (20.45 – 22.30 Uhr, Kulturzentrum Trevi), offene Antworten auf diese Fragen zu geben.
Die Kunstklasse spielt sich immer innerhalb des Rahmens einer richtigen Schulklasse ab – inklusive der Bänke, Hefte und Bleistifte – sie räumt dabei allen Teilnehmern die Möglichkeit ein, sich durch Fragen und eingehende Überlegungen am Dialog zu beteiligen.

Teilnehmer/innen:

  • Alberto Abruzzese, Professor für Soziologie der Kultur- und Kommunikationsprozesse, Essayist, Mailand, Rom
  • Stefano Baia Curioni, Professor für Wirtschaftsgeschichte, Vizepräsident des Zentrums ASK, Forschungslabor zu Kunst- und Kultureinrichtungen, Mailand
  • Ugo Morelli, Professor für Psychologie der Arbeit und Organisation und für Psychologie der Kreativität und Erneuerung, Leiter des Master of Art and Culture Management der Trentino School of Management, Bergamo, Trient
  • Pater Urban Stillhard, Superior des Klosters Muri Gries, Referent für Musik der Diözese Bozen, Kulturkritiker der Tageszeitung „Dolomiten“, Bozen

Kulturzentrum Trevi, Kapuzinergasse 28, Bozen
Tel: 0471 300 980, Mail: centrotrevi@provincia.bz.it

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