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May 2, 2016

Technologie, Unterhaltung, Design: TEDx kommt nach Südtirol

Kunigunde Weissenegger

In wenigen Tagen ist es soweit und das Referatformat TEDx (Technology, Entertainment, Design) setzt 30 Jahre nach seiner Entstehung in Kalifornien erstmals einen Fuß auch nach Südtirol: TEDxBolzano findet am Samstag, 7. Mai um 17 H im Untergeschoss des Museion statt. Das Überthema der Talks der 8 Speaker [Paolo de Nadai (OneDay CEO & founder), Angelika Rainer (Iceclimber), Marco Versari (Data analyst and sailing coach), Carles & Sofia (Piano duo), Mario Varesco (Designer), Tanja Nössing (Biologist), Ralf Belusa (Entrepreneur), Frida Carazzato (Curator)] ist “The space in between“. Genau darüber und über Ideen und Köpfe dahinter haben mit dem TEDxBolzano-Team gesprochen.

Was hat es mit dem Thema der ersten TEDx-Ausgabe in Bozen auf sich? Wie ist es zu deuten?
 
Ilaria Marcolini: “The Space In Between” è il tema di questo primo TEDxBolzano. Abbiamo pensato che la “soglia” si adattasse bene al concetto che vogliamo far arrivare: la soglia è quello spazio in cui possono incontrarsi nuovi stimoli per dar vita ad idee e soluzioni, una possibilità per percorrere strade poco conosciute. Questo concetto riflette sia il nostro territorio che è crocevia di incontro e confronto tra culture differenti, sia la location che ospiterà questo evento. Il Museion, e più precisamente, il Passage rappresenta un collegamento, un punto di contatto tra due parti della città, e si sposa bene con il concetto che sta alla base di TEDxBolzano.
 
Wie kommt TEDx eigentlich nach Bozen?

Katharina Von Aufschnaiter: TEDx sind lokal und unabhängig umgesetzte Veranstaltungen der TED-Konferenzen. Jeder kann sich in New York um eine Lizenz bewerben. In unserem Fall hat das Claudia Di Stefano gemacht. Für die Talks selbst liegt es den Vortragenden frei, wie sie das sehr allgemeine, vorgegebene Thema “The Space In Between” interpretieren. Uns war es wichtig, auch einen gewissen Rhetorikstandard zu garantieren und deshalb haben wir den Speakern je einen Coach zur Seite gestellt, der sie auf das besondere Format vorbereitet.

Wer steckt hinter dem Projekt?
 
Katharina Von Aufschnaiter: Hinter dem Projekt steckt ein Kernteam von 8 Personen. Dieses ist jedoch im Laufe des Jahres gewachsen. Die Lizenzträgerin des Events ist Claudia Di Stefano. Sie lebt in Mailand und arbeitet als Handelsvertreterin bei IBM. Ich selbst kümmere mich um die Projektorganisation und die Finanzierung. Dem Projektteam gehören weiters an: Ilaria Marcolini (Koordination der Speaker), Jacopo Gallucci (Soziale Medien), Simon Schweigkofler (Pressearbeit), Jacopo Marcolini (Website und Grafik), Gian Paolo Guacci (Photograph), Giulia Di Stefano (rechtliche Aspekte und Buchhaltung). Die größte Herausforderung war sicher, dass von diesen 8 Personen nur 4 in Bozen leben und arbeiten. Ohne viel Disziplin und Kommunikationsmöglichkeiten wie Skype und Whatsapp hätte die Organisation nie geklappt.
 
Auf welchen der 8 Speaker seid ihr besonders stolz? Warum?
 
Ilaria Marcolini: Scegliere gli otto speaker è stato un lavoro interessante e stimolante; siamo molto contenti e fieri di poterli avere come nostri ospiti. Ognuno di loro si distingue per determinate qualità e particolari esperienze; gli ambiti di provenienza sono, infatti, disparati e proprio per questo TEDx riesce ad offrire differenti punti di vista su cui poter riflettere e ragionare.
 
Die 100 Plätze im Museion Underground waren im Nu ausverkauft. Wie und wo kann mensch trotzdem die Talks verfolgen?
 
Claudia Di Stefano: TEDx-Interessierte, die an diesem Tag nicht live dabei sein konnten, haben die Möglichkeit die einzelnen Talks im Internet nachzusehen. In den Tagen nach dem Event werden alle “Talks” auf dem offiziellen TEDx-YouTube-Kanal verfügbar sein, und in der Folge auch auf TEDxBolzano.it.
 
Was erwartet ihr euch von TEDx für Bozen und Südtirol?
 
Claudia Di Stefano: Wir hoffen, neue Ideen und einen frischen Wind nach Bozen bringen zu können. Dieser Wind soll aber nicht lokale Kopfe und Ideen verwehen. Er soll einen Wirbel verursachen, der lokale Ideen mit neuen Ideen von aussen vereint und somit Bozen und Südtirol weiter Richtung Innovation fördert.
 
Was kommt als nächstes?
 
Claudia Di Stefano: Als nächstes wollen wir sehen, ob sich die Teilnehmer für unsere Veranstaltung begeistern. Die Vorfreude ist groß, sei es in der Presse als auch in den Social Media. Wir hoffen, dass die Stadt Bozen den Wert eines solchen Events erkennt und wir im kommenden Jahr noch mehr Unternehmen finden, die uns unterstützen. Als Non-Profit-Organisation können wir nur Dank unserer Partner und Sponsoren unsere Idee verwirklichen. Wir hoffen, dass es auch in Bozen, so wie in Trient, Verona und vielen anderen Städten in Italien, noch viele weitere Ausgaben geben wird. Mal sehen wie es am 7. Mai klappt!

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