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October 14, 2013

HomeGrown Reviews: Anni Felici

Verena Spechtenhauser

Titel: Anni Felici

Regie: Daniele Luchetti

Worum geht’s? Ja, worum geht es? Eigentlich um ziemlich viele Themen gleichzeitig: um Beziehung, Partnerschaft, Ehe und Freiheit. Um Kunst, Selbstverwirklichung, Träume, Erwartungen, Eifersucht, Anerkennung und das eigene und fremde Scheitern und Siegen. Um Erotik, den ersten Kuss, die sexuelle Freiheit und die beginnende Gleichberechtigung. Um Erziehung, um die Suche nach dem Sinn des Lebens und um die Aufarbeitung der eigenen Kindheit. Und doch geht es bis zum Schluss immer um das eine große Wort: die Liebe. 

Umwerfend: die Erotik zwischen Guido (Kim Rossi Stuart) und Serena (Micaela Ramazzotti)

Echt schwach: leider Martina Gedeck

Applaus für… die Farben, die Bilder, das Licht, die Stimmung, die Details.

Absolutes must-see für… ehemalige Romstudenten, die vor allem an regnerischen Bozner Oktobertagen immer mal wieder von einer heftigen Rom-Nostalgie heimgesucht werden. Ja, damals in bella Roma, da war einfach alles noch besser (oder doch nicht?) …   

Wohlerwogenes Urteil: Anni felici, der neueste Film des italienischen Regisseurs Daniele Luchetti wurde vom italienischen Publikum und den Kritikern sehr positiv aufgenommen. Ich hingegen habe mich die erste halbe Stunde vor allem gelangweilt, bis mich die Handlung plötzlich doch noch in ihren Bann gezogen hat. Auf meiner Heimfahrt von Bozen nach Meran wurde der Film von mir und meinem Begleiter dann nochmals ausgiebig analysiert – eigentlich ein gutes Zeichen. 

Anni felici, 106 Min., noch bis zum 16.10.2013 im Filmclub Bozen.

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