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September 13, 2013

HomeGrown Reviews: Portugal, mon amour

Verena Spechtenhauser

Titel: Portugal, mon amour

Regie: Ruben Alves

Worum geht’s? Wo ist Heimat und wo ist man zuhause? Die seit Jahrzehnten in Paris lebende portugiesische Familie Ribeiro ist sich darüber plötzlich nicht mehr im Klaren. Denn nach einer unerwarteten Erbschaft erfüllt sich der langgehegte Traum der Eltern Rita und Joaquim von einer Rückkehr in ihre alte Heimat. Doch kann man  Kinder, Verwandtschaft, Arbeit und Freunde einfach so in Paris zurücklassen?

Umwerfend: Paris als Filmkulisse, die Melancholie der Portugiesen und die Schönheit der Tochter Paula.

Echt schwach: Die Synchronisation. Einen Film im OmU zu schauen ist einfach immer noch die beste Lösung.

Applaus für… die Schauspieler. Sie schaffen es, die zum Teil sehr überzeichneten Charaktere so rüberzubringen, dass man über sie lacht, sie jedoch nicht lächerlich findet.

Absolutes must-see für… einen Mädelsabend ; ) Der perfekte Film nach einem anstrengenden Arbeitstag. Am Besten mit guten Freunden ins Kino und danach noch auf ein gutes Glas Rotwein und eine Kleinigkeit zum Essen.

Wohlerwogenes Urteil:  Leichte französische Komödien – vorausgesetzt sie sind gut gemacht -– sind immer ein Grund für einen Kinobesuch. Ruben Alves, selbst Sohn portugiesischer Auswanderer, hat mich mit seinem Erstlingswerk überzeugt. Natürlich könnte ich jetzt damit beginnen all jene Dinge aufzuzählen, die er hätte besser machen können. Dazu habe ich aber keine Lust, denn ich habe mich im Kino köstlich amüsiert.

Portugal, mon amour, 91 Min., noch bis zum 19. 9. 2013 im Filmclub Bozen.

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