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  • bobby van: Ottimo per chi ha fatto questo primo lavoro, non avevo alcun dubbio che ne
  • Lulli: carissima, é bellissimo leggerti ed é come essere un pò vicina a te. qu
  • Giulia: ti pensiamo, cara. Bello, davvero bello leggerti un abbraccio e a presto
  • bah: blindtext?
  • Walter: Um finanzielle Hilfe können nur Vereine oder Künstler ansuchen. Für priv
  • schlo: quello che aiuterebbe a far sopravvirere locali come questo secondo me é:
  • Till: Ormai l’offerta di concerti in città è massiccia, diversi ogni settiman
  • Philipp Aukenthaler: Danke Franz für den Suggest! :-)
  • Ines Victory D'Angelo: mi piace questo modo di diffondere arte e cultura. Mandatemi un indirizzo,
  • marco russo: Colgo l'occasione per pubblicizzare un'evento a Innsbruck riguardante quest
18.05.2012Berg Heil18.05.2012Die Sammlung in Aktion18.05.2012Die alte Post in Bozen18.05.2012Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart18.05.2012Kaiserin Elisabeth - Sisi - Mythos oder Wahrheit?19.05.2012Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart19.05.2012Die alte Post in Bozen19.05.2012Berg Heil19.05.2012Die Sammlung in Aktion19.05.2012Kaiserin Elisabeth - Sisi - Mythos oder Wahrheit?19.05.2012Leben an der Grenze20.05.2012Die Sammlung in Aktion20.05.2012Berg Heil20.05.2012Kaiserin Elisabeth - Sisi - Mythos oder Wahrheit?20.05.2012Leben an der Grenze21.05.2012Berg Heil21.05.2012Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart21.05.2012Die alte Post in Bozen21.05.2012Brixen auf einen Blick22.05.2012Berg Heil22.05.2012Die Sammlung in Aktion22.05.2012Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart22.05.2012Die alte Post in Bozen22.05.2012Kaiserin Elisabeth - Sisi - Mythos oder Wahrheit?22.05.2012Leben an der Grenze23.05.2012Die Sammlung in Aktion23.05.2012Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart23.05.2012Die alte Post in Bozen23.05.2012Berg Heil23.05.2012Kaiserin Elisabeth - Sisi - Mythos oder Wahrheit?23.05.2012Leben an der Grenze24.05.2012Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart24.05.2012Die alte Post in Bozen24.05.2012Die Sammlung in Aktion24.05.2012Kaiserin Elisabeth - Sisi - Mythos oder Wahrheit?24.05.2012Leben an der Grenze25.05.2012Die alte Post in Bozen25.05.2012Die Sammlung in Aktion25.05.2012Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart25.05.2012Berg Heil25.05.2012Kaiserin Elisabeth - Sisi - Mythos oder Wahrheit?25.05.2012Leben an der Grenze26.05.2012Berg Heil26.05.2012Die Sammlung in Aktion26.05.2012Die alte Post in Bozen26.05.2012Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart26.05.2012Kaiserin Elisabeth - Sisi - Mythos oder Wahrheit?26.05.2012Leben an der Grenze27.05.2012Berg Heil27.05.2012Die Sammlung in Aktion27.05.2012Kaiserin Elisabeth - Sisi - Mythos oder Wahrheit?27.05.2012Leben an der Grenze28.05.2012Die alte Post in Bozen28.05.2012Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart28.05.2012Berg Heil28.05.2012Brixen auf einen Blick29.05.2012Berg Heil29.05.2012Die alte Post in Bozen29.05.2012Die Sammlung in Aktion29.05.2012Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart29.05.2012Kaiserin Elisabeth - Sisi - Mythos oder Wahrheit?29.05.2012Leben an der Grenze30.05.2012Berg Heil30.05.2012Die Sammlung in Aktion30.05.2012Die alte Post in Bozen30.05.2012Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart30.05.2012Kaiserin Elisabeth - Sisi - Mythos oder Wahrheit?30.05.2012Roland Selva & Georg Kaser geben "GOETHES FAUST" mit besonderer Zugabe: GOETHES LEIBSPEISE30.05.2012Leben an der Grenze31.05.2012Die Sammlung in Aktion31.05.2012Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart31.05.2012Die alte Post in Bozen31.05.2012Kaiserin Elisabeth - Sisi - Mythos oder Wahrheit?31.05.2012Roland Selva & Georg Kaser geben "GOETHES FAUST" mit besonderer Zugabe: GOETHES LEIBSPEISE31.05.2012Leben an der Grenze01.06.2012Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart01.06.2012Berg Heil01.06.2012Die alte Post in Bozen01.06.2012Die Sammlung in Aktion01.06.2012Kaiserin Elisabeth - Sisi - Mythos oder Wahrheit?01.06.2012Leben an der Grenze02.06.2012Die alte Post in Bozen02.06.2012Die Sammlung in Aktion02.06.2012Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart02.06.2012Berg Heil02.06.2012Kaiserin Elisabeth - Sisi - Mythos oder Wahrheit?02.06.2012Berglerharras02.06.2012Leben an der Grenze03.06.2012Berg Heil03.06.2012Die Sammlung in Aktion03.06.2012Kaiserin Elisabeth - Sisi - Mythos oder Wahrheit?03.06.2012Leben an der Grenze04.06.2012Die alte Post in Bozen04.06.2012Berg Heil04.06.2012Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart04.06.2012Brixen auf einen Blick05.06.2012Die Sammlung in Aktion05.06.2012Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart05.06.2012Die alte Post in Bozen05.06.2012Berg Heil

Lavori in corso: Nachschlagewerk der Kunstankäufe 2008–2011

150 Kunstwerke Südtiroler Künstlerinnen und Künstler hat die Abteilung für Deutsche Kultur in den vergangenen vier Jahren über eine eigens berufene Ankaufsjury erworben. Die umfassende Sammlung ist nun im Kunstbuch Arbeiten. Lavori in corso erfasst und dokumentiert. Das Buch wird heute Abend, 22. Dezember um 18 Uhr von der Landesrätin für Deutsche Kultur und Bildung Sabina Kasslatter Mur sowie von Marion Piffer Damiani und Helga von Aufschnaiter, die das Nachschlagewerk konzipiert haben, im Museion vorgestellt. Eine Stunde vorher, um 17 Uhr, referiert Gabriele Mackert zum Thema Kunst als Hochburg der Arbeitsmoral. Der Vortrag greift sowohl Diskussionen um die Begriffe Arbeit und Kreativität und den damit einhergehenden gesellschaftlichen Bewertungen auf, und zeigt anhand von Beispielen, wie Künstlerinnen und Künstler sich selbst in ihren Werken mit diesem Thema auseinandersetzen. Außerdem performen Toni Bernhart und Klaus Telfser Treibsand. Manifest für das Leichte.

Franz hat Sabina Kasslatter Mur, Marion Piffer Damiani und Helga von Aufschnaiter vorab zum Interview gebeten.

Warum kauft die Abteilung für Deutsche Kultur Kunstwerke an? Nach welchen Kriterien geht sie bei den Ankäufen vor?

Sabina Kasslatter Mur: Auch vor 2008 sind von der Kulturabteilung Kunstwerke auf Vorschlag einer Ankaufskommission angekauft worden. Diese Ankäufe wurden aber Teil des Bestandes des Museion und erfolgten nach anderen Kriterien, welche die international angelegte Sammlung des Museion und ihr Sammlungskonzept im Auge hatten. Als das Museion im Jahr seiner Eröffnung mit einem eigenen Ankaufsbudget ausgestattet wurde, war ein Kunstankauf über die Kulturabteilung nicht mehr notwendig und ein neues Konzept wurde entwickelt.

Der Kunstankauf durch die öffentliche Hand – in diesem Fall durch die Abteilung Deutsche Kultur im Kulturressort – ist eine Maßnahme zur Förderung der lokalen zeitgenössischen Kunstszene, der Künstlerinnen und Künstler in Südtirol neben Arbeitsstipendien, Projektförderungen und den anderen Instrumenten der Kulturförderung.

Der Fokus liegt auf der vielfältigen und lebendigen einheimischen, zeitgenössischen Kunstszene und zielt auf eine mehrfache Wirkung ab: Sie drückt Wertschätzung gegenüber den Künstlerinnen und Künstlern und ihrer Arbeit aus, bietet ihnen die Möglichkeit Werke zu verkaufen und schafft eine Dokumentation des künstlerischen Schaffens in Südtirol von bleibendem Wert.
Die Auswahl trifft eine Ankaufskommission, die aus zwei Kunstexpertinnen sowie -experten besteht, in der Absicht, einen breiten Querschnitt des zeitgenössischen Kunstschaffens in Südtirol zu sammeln.

Was passiert mit den angekauften Kunstwerken dann? Kann man sie sehen? Wo? 

Sabina Kasslatter Mur: Die angekauften Werke werden von einer Mitarbeiterin, welche den Bestand von Kunstwerken koordiniert, inventarisiert und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landhaus VII in der Andreas-Hofer-Straße, aber auch andere Angestellte des Kulturressorts oder der Landesverwaltung können für Ihre Arbeitsplätze eine Auswahl aus den Kunstwerken treffen und sich während ihres Arbeitsalltags in ihren Büroräumen mit „Arbeiten“ der Künstlerinnen und Künstler umgeben.

Die Abteilung 14 für Deutsche Kultur bildet also nicht nur die öffentliche Anlaufstelle für die Kunstschaffenden, sondern bringt ihren Dialog mit den Künstlerinnen und Künstlern durch die unmittelbar in den Arbeitskontext des Amtes installierten Werke anschaulich zum Ausdruck.

Wer ins Amt kommt, sieht, dass die Kunst hier zu Hause ist. Darüber hinaus fließen die Ankäufe in das von uns erstellte Internet-Portal der Südtiroler Kulturgüter ein – www.provinz.bz.it/katalog-kulturgueter oder www.provincia.bz.it/catalogo-beniculturali.

Die Reaktion der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf diese neue Ankaufspolitik war zuerst vorsichtig, dann aber zunehmend positiv. Die Möglichkeit, sich ein Kunstwerk auszusuchen, wird jetzt mit Begeisterung genutzt. Dahinter steht auch der Gedanke, dass gute Kunst in ihrer Ausstrahlung ein hohes Potential hat und durch ihre Energie eine konstruktive Arbeitsumgebung schafft. Im Haus ist ein lebendiger Dialog über zeitgenössische Kunst, die Künstlerinnen und Künstler und die Werke entstanden, das Bürohaus wird auch zum Ausstellungsort und verbindet seine Funktion innerhalb der Verwaltung auch mit der Funktion ein lebendiger Kulturort zu sein.

Warum nun das Kunstbuch?

Sabina Kasslatter Mur: Von 2008 bis 2011 wurden im Rahmen dieses Kunstankaufes rund 150 Arbeiten von 121 Kunstschaffenden angekauft. Damit liegt ein breiter Querschnitt durch die zeitgenössische Kunst in Südtirol vor, der in dieser Publikation präsentiert wird. Die Werke sind zwar in den Räumen im Landhaus VII öffentlich zugänglich, es ist uns aber ein Anliegen, die Ankäufe der Öffentlichkeit kompakt und transparent in einem Dokumentationsband zu präsentieren. Alle Arbeiten werden in dem Buch auch kommentiert und die Werke sind eingebettet in einen kunst- und kulturkritischen Kontext. In einem Essay-Block setzten sich verschiedene Autorinnen und Autoren mit den Arbeitsbedingungen der Künstler heute auseinander und erläutern sie jeweils aus einem journalistischen, kunstwissenschaftlichen, ökonomischen und soziologischen Blickwinkel.
Dazu kommt ein gut recherchierter Apparat von Künstlerbiografien, der den Band auch zu einem Nachschlagwerk macht.

Was war das Spannende und die Herausforderung ein so umfangreiches Buch zu betreuen?

Marion Piffer Damiani: Die Herausforderung bestand vor allem darin, einen roten Faden durch die vielfältige Südtiroler Kunstszene zu finden und zu spinnen. Das zentrale Thema ist der Gedanke des Arbeitens. Der Begriff „Arbeiten“ steht zum einen als Synonym für „Werke“, zum anderen für das Verb „werken, sich beschäftigen“ – von der künstlerischen Tätigkeit bis zur Büroarbeit.

Spannend war auch die Aufgabe, Außenstehenden in Buchform den Eindruck zu vermitteln, wie die angekauften Werke im Amt ihren Bestimmungsort gefunden haben und wie auf diese Weise der Dialog zwischen dem Arbeitskontext der öffentlichen Verwaltung und der künstlerischen Arbeit sichtbar gemacht wird. Dieser Aspekt stand daher im Mittelpunkt eines Fotoessays, das der Künstler Paul Thuile in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Augustin Ochsenreiter als Auftragsarbeit für die Publikation konzipiert und umgesetzt hat.

Für wen ist dieses Buch gedacht? Was erwarten Sie sich von der Veröffentlichung?

 

Helga von Aufschnaiter: Das Buch geht bewusst über die reine Dokumentation der angekauften Kunstwerke hinaus. Es wurde als nachhaltiges Nachschlagewerk konzipiert, um auch die Biografien und künstlerischen Ansätze der Kunstschaffenden recherchieren zu können. Darüber hinaus soll es einen Anlass bieten, um die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler heute zu diskutieren und als Ausgangspunkt dienen, um daraus neue Impulse für die Künstlerförderung abzuleiten.

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    • Kunigunde Weissenegger
    • Nach humanistischer Bildung Übersetzerinstudium in Innsbruck, Granada und Rom und Abschluss. Textproduktion, Übersetzungen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in diversen Sprachen und für verschiedene Auftrag- und Arbeitgeber. Liebt Sprachen und Sprache. Ist viel unterwegs. In der Bewegung liegt die Kraft!

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